Risiko Berufsunfähigkeit: Worauf Sie achten müssen

08.10.2014
Wer finanziellen Schutz bei Berufsunfähigkeitsschutz will, sollte die Angebote sorgfältig prüfen. Dabei sollte man nicht nur die Höhe des Beitrags und die versicherte Monatsrente im Auge haben, sondern vor allem auch leistungsstarke Vertragsbedingungen. Besonders wichtig: Der Verzicht des Versicherers auf die „abstrakte Verweisung“. Sonst hat man als Versicherter im Ernstfall keine Ansprüche, wenn man den bisherigen Beruf gesundheitsbedingt zwar nicht mehr ausüben kann, theoretisch aber noch in einer anderen Tätigkeit einsetzbar ist, ganz gleich ob man einen solchen Job überhaupt findet oder nicht. Moderne Berufsunfähigkeitsversicherungen verwenden kundenfreundlichere Regeln, gezahlt werden sollte wenn und aber, sobald man gesundheitsbedingt seine bisherigen Arbeit verliert.

Achten Sie außerdem darauf, dass die vereinbarte Monatsrente schon bei einer vom Arzt prognostizierten Berufsunfähigkeitsdauer von 6 Monaten gezahlt wird. Weniger kundenfreundliche Anbieter leisten erst ab einer voraussichtlichen Berufsunfähigkeit von 12 oder mehr Monaten. Im Vorteil sind Sie auch mit einer Police, die bei verspäteter Meldung der Berufsunfähigkeit für bis zu 3 Jahre rückwirkend Leistungen erbringt, denn selbst bei schweren Erkrankungen ist nicht immer gleich klar, ob man dauerhaft invalide bleibt. Akzeptieren Sie statt einem Vertragsausschluss für bestehende Gesundheitsprobleme besser einen bezahlbaren Beitragszuschlag und vereinbaren Sie mit dem Versicherer, dass der Mehrbeitrag nach ausgeheilter Krankheit wieder wegfällt. Ihr gegenwärtig ausgeübter Beruf sollte auch während eines späteren Erziehungsurlaubs Maßstab für die Anerkennung der Berufsunfähigkeit bleiben, denn als Hausfrau oder Hausmann sind Sie gesetzlich kaum geschützt, falls Sie aus Gesundheitsgründen plötzlich nicht mehr einsatzfähig sind.

Ihr Vertrag sollte nicht zu früh auslaufen, denn die Mehrzahl der Betroffenen wird erst mit über 55 Jahren berufsunfähig. Die Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag müssen Sie unbedingt wahrheitsgemäß beantworten, denn bei Falschangaben kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten, der Verlust des Versicherungsschutzes droht. Auch die vereinbarte Rente sollte nicht zu knapp bemessen sein. Faustregel: Sichern Sie mindestens zwei Drittel Ihres gegenwärtigen Nettoeinkommens ab. Die Police sollte die Möglichkeit zur Höherversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung vorsehen, damit Sie Ihre Berufsunfähigkeitsrente etwa bei späterer Heirat oder Geburt von Kindern leicht an Ihre steigenden finanziellen Bedürfnisse anpassen können.

Quelle: finanztexter.de

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