ebB = etwas bezahlt Brief

Es konnte nur ein kleiner Teil der zum notierten Kurs limitierten Verkaufsaufträge ausgeführt werden.


ebG = etwas bezahlt Geld

Es konnte nur ein kleiner Teil der zum notierten Kurs limitierten Kaufaufträge ausgeführt werden.


EBIT

Englische Abkürzung für "Earnings before Interest and Taxes". Unternehmenskennzahl, die den Jahresüberschuss vor Steuern und Zinsaufwand ausweist.


EBITDA

Englische Abkürzung für "Earnings before Interest, Taxes, Depreciation an Amortization". Im Vergleich zum EBIT werden hier noch Abschreibungen und Gewinnanteile Dritter hinzugerechnet.


Echtzeitkurse

Auch Realtime-Kurse genannt. Auf elektronischem Weg übertragene Kurse, die ohne Zeitverzögerung angezeigt werden. In der Regel ist sonst eine 15minütige Verzögerung üblich.


Effekten

Bezeichnung für die am Kapitalmarkt (Börse) handelbaren, vertretbaren (fungiblen) Wertpapiere. Zu den Effekten gehören u.a. Aktien, Schuldverschreibungen, Pfandbriefe, sonstige Anleihen, Investmentanteile. Nicht zu den Effekten gehören u.a. Banknoten, Schecks und Wechsel. Aufgabe der Effekten: Sie dienen der Kapitalbeschaffung (Finanzierung) und der Anlage von Kapital. Unter einem Effektengeschäft versteht man: den An- und Verkauf jener Wertpapiere für eigene oder fremde Rechnung.


Effektive Stücke

In Papierform vorliegende Wertpapiere. Gedruckte Wertpapiere liegen in Mantel und Bogen vor. Der Mantel verbrieft das Gläubiger- oder Anteilsrecht. Der Bogen den Anspruch auf Zins- oder Dividendenzahlungen.


Ehegattensplitting

Beim Ehegattensplitting wird das Haushaltseinkommen einer Ehegemeinschaft zur Bemessung der Krankenversicherungsbeiträge auf beide EhegattInnen gleichmäßig verteilt. Dabei muss sichergestellt sein, dass der finanziell stärkere Teil der Ehegemeinschaft die errechneten zusätzlichen Beiträge des schwächeren Teils aus seinem Einkommen aufbringen muss. Der Splittingvorteil ist maximal, wenn nur ein Ehegatte Einkünfte hat. Dagegen ist die Splittingwirkung gleich null oder nur geringfügig, wenn die beiderseitigen Einkünfte in etwa gleich hoch sind.


Eigenbehalt

Beim Eigenbehalt spricht man auch von Selbstbehalt. Der Eigenbehalt ist der Teil der Versicherungssumme, der vom Erstversicherer einbehalten wird. Der Eigenbehalt ist folglich nicht rückgedeckt.


Eigenhandel

Als Eigenhandel bezeichnet man von Banken getätigten An- und Verkauf von Wertpapieren für eigene Rechnung.


Eigenkapital

Das Eigenkapital einer Unternehmung ist das Vermögen nach Abzug der Verbindlichkeiten.


Einlagensicherung

Bei der Einlagensicherung bei Banken und Sparkassen gelten rechtliche Regelungen und freiwillige Maßnahmen im deutschen Kreditwesen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Kreditinstitute, die in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind. Die Einlagensicherung soll den privaten Bankkunden vor Verlust seiner Sicht-, Termin- und Spareinlagen schützen, wenn ein Kreditinstitut in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät.


Einlösungsbeitrag

Der Einlösungsbeitrag ist der erste Beitrag im ersten Zahlungsabschnitt. Versicherungsschutz besteht erst, wenn der Einlösungsbeitrag in die Versicherungsgesellschaft eingezahlt worden ist. Das misst dem Einlösungsbeitrag große Wichtigkeit zu.


Einmalbeitragsversicherung

Die Einmalbeitragsversicherung ist eine Lebensversicherung, bei der alle Beiträge auf einmal bezahlt werden. Dies erfolgt bei Vertragsabschluss der Einmalbeitragsversicherung. Die Einmalbeitragsversicherung wird oft beim Eintritt in den Ruhestand abgeschlossen.


Einmalprämie/-einlage

Die Einmalprämie ist eine Art gemischte Lebensversicherung. Dabei werden die Beiträge als einmalige Zahlung bei Vertragsbeginn gezahlt.


Eintrittsalter

Mit dem Eintrittsalter ist das Alter des Versicherungsnehmers zu Beginn des Vertragsabschlusses gemeint. Beim Eintrittsalter ist das Geburtsdatum ein entscheidendes Kriterium. Wird zum Beispiel ein bei Vertragsabschluss 32-jähriger in 2 Monaten 33 Jahre, so ist sein Eintrittsalter 33 Jahre.


Elementarschäden

Der Begriff Elementarschäden ist der Sachversicherung zuzuordnen und bezeichnet alle Schäden, die als Folge von Naturereignissen entstanden sind (z.B. Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch und Lawinen etc).


Emerging Markets

Bezeichnung für Börsen in Ländern, die an der Schwelle zur Industrienation stehen (viele Länder in Asien und Südamerika).


Emission

Ausgabe neuer Wertpapiere. Der Herausgeber heißt Emittent.


Endalter

Das Endalter ist das Alter des Versicherungsnehmers bei Ablauf des Vertrages.


Entgeltumwandlung

Ein Begriff aus dem Bereich der betrieblichen Altersversorgung. Er steht für die Vereinbarung zwischen einem Arbeitnehmer und seinem Arbeitgeber, einen bestimmten Teil des Arbeitnehmergehaltes nicht auszuzahlen, sondern in eine (vom Gesetzgeber definierten) Form der betrieblichen Altersversorgung einzuzahlen. Vorteil: die Beträge werden steuer- und sozialabgabenfrei in eine Kapitalanlage eingezahlt. Somit erreicht der Arbeitnehmer Renditevorteile.


Erdienbarkeit

Der Begriff der Erdienbarkeit kommt aus dem Bereich der Betrieblichen Altersversorgung. Allgemeiner Maßstab für die Erdienbarkeit einer Pensionszusage sind nach Auffassung des BFH die Zeitvorgaben für die Betriebsangehörigkeit. Darüber hinaus ist ein weiteres Kriterium die Mindestdauer des Bestehens der Zusage vor dem frühestmöglichen Zeitpunkt der Inanspruchnahme. Die Zeitvorgaben bestimmen jeweils die Regelungen des § 1 BetrAVG, wobei immer der vereinbarte frühestmögliche Zeitpunkt des Ruhestandes relevant ist.


Ergänzungsleistungen

Die Ergänzungsleistungen sind auf dem Prinzip aufgebaut, bei nicht ausreichenden Einnahmen aus den 3 Säulen des Drei-Säulen-Systems dieses Delta entsprechend zu decken. Ergänzungsleistungen werden gewährleistet, wenn die gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind.


Erlebensfall

Von Erlebensfall spricht man, wenn der Versicherungsnehmer das Auslaufen des Vertrages selbst miterlebt. Entscheidend, um beim Erlebensfall die Versicherungsleistung zu bekommen, ist das Senden des Versicherungsscheins an die entsprechende Gesellschaft, einen Nachweis der letzten Beitragszahlung und die Angabe, wohin die Gesellschaft die Versicherungssumme überweisen soll. I.d.R. machen die Versicherungsgesellschaften die Kunden auf das Vertragsende aufmerksam, so dass der Erlebensfall nicht versäumt wird.


Erneuerungsschein (Talon)

Erneuerungsschein (Gutschein) auf einem Dividenden- oder Zinsscheinbogen. Gegen Vorlage des Talons erhält der Inhaber des Wertpapiers einen neuen Bogen, sofern alle Dividenden- oder Zinsscheine vorher getrennt und aufgebraucht wurden.


Ersatzzeiten

Der Begriff entstammt dem Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung. Demnach sind Ersatzzeiten rentenrechtliche Zeiten nach vollendetem 14. Lebensjahr, in denen der Versicherte durch außergewöhnliche Umstände keine Beiträge zahlen konnte, zum Beispiel: Zeiten des Militär- und Kriegsdienstes im 2. Weltkrieg oder Zeiten der Vertreibung und Flucht.


Erstversicherung

Die Erstversicherung wird auch direktes Geschäft genannt. Sie wird vom Versicherungsnehmer selbst abgeschlossen.


Ertragswertbesteuerung

Der Begriff der Ertragswertbesteuerung gehört in den Bereich der Rentenversicherung. Grundsätzlich sind Einkünfte aus Kapitalvermögen voll zu versteuern. Bei einer Leibrentenversicherung können nicht nur Kapitalerträge ausgeschüttet werden, sondern auch das Kapital selbst, das sich im Laufe der Jahre aufzehrt und an den Rentenempfänger ausgeschüttet wird. Dieser Kapitalverzehr bedeutet also nichts anderes als den Konsum des eigenen Vermögens. Dieser Vorgang kann jedoch nicht Gegenstand einer Steuer sein. Die Festlegung des Ertragswertes folgt in Abhängigkeit von dem Alter des Rentenbeziehers bei Rentenbeginn. Es gilt der Grundsatz: je älter ein Bezieher beim Rentenbeginn ist, umso geringer ist der Ertragsanteil. Dies ergibt sich daraus, dass statistisch der Vermögensverzehr beim Älteren selbstredend schneller erfolgen kann als bei jüngeren, die noch über eine längere Zeit hin die Rente beziehen. Dementsprechend wird die Rente für jüngere auch absolut, zusammengesetzt aus Substanz und Ertragsanteil, zum Teil deutlich geringer sein als für ältere Rentenbezieher. Der Ertragsanteil bei einem männlichen Rentenbezieher im Alter von 65 Jahren beträgt beispielsweise nur 18% der ausgezahlten Rente.


Erwerbsfähigkeit, verminderte

Eine Person ist teilweise erwerbsgemindert, wenn sie wegen Krankheit oder Behinderung auf Dauer täglich nur zwischen drei und sechs Stunden arbeiten kann. Voll erwerbsgemindert ist, wer aus denselben Gründen nur noch weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann. Werden bestimmte Punkte erfüllt (voll oder teilweise erwerbsgemindert, Wartezeit von fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung, drei Jahre Zahlung von Pflichtbeiträgen), hat der Erwerbsgeminderte bis zur Vollendung des 65. Lebensjahr Anspruch auf Rente wegen Erwerbsminderung.


Eskomptieren

Bedeutet, dass die Börsianer ein Ereignis (z.B. Verlustmeldung eines Unternehmens) vorweggenommen haben, in dem Sie die Papiere bereits gekauft oder verkauft haben, bevor das Ereignis eingetreten ist. Das Ereignis ist dann bereits im Kurs enthalten (eskomptiert).


Eurex

Europäische Terminbörse und weltweit größte Derivatebörse. Sie wurde 1996 von der Deutschen Börse AG und der Schweizer Börse ins Leben gerufen. Die Gründung erfolgte 1998 durch die Fusion von DTB (Deutsche Terminbörse) und SOFFEX.


Euribor

Die Euro Interbank Offered Rate bezeichnet den Zinssatz, zu dem sich europäische Banken untereinander Einlagen mit fester Laufzeit innerhalb Europas anbieten.


Europäische Option

Derivategeschäft bei dem die Ausübung des Optionsrechtes nur am Ende der Laufzeit möglich ist.


Europäische Zentralbank

Zentralbank der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion mit Sitz in Frankfurt am Main. Oberstes Ziel der Bank ist es, die Stabilität des Preisniveaus (Inflation) im Euro-Raum zu gewährleisten.


EuroStoxx

In Gemeinschaftsarbeit haben das Unternehmen Dow Jones, die Deutsche Börse, die Schweizer Börse und die Pariser Börse eine Reihe von Indizes konzipiert, die als Benchmark für Europas Aktienmärkte dienen sollten. Im Februar 1998 wurde die neue Indexfamilie 'EuroStoxx' vorgestellt. Aufgrund der ab 1.1.1999 in Kraft getretenen Währungsunion von 11 europäischen Ländern wurden ab 4.1.1999 in allen am Euro teilnehmenden Ländern alle Aktienwerte in Euro gehandelt. Dadurch ist der direkte Vergleich von Unternehmen innerhalb des Euroraumes erheblich erleichtert worden. Der für 'Euroland' wichtigste Index ist der Dow Jones EuroStoxx 50. Er enthält die Aktien von 50 Unternehmen aus Euroländern. Die einzelnen Aktien wurden nach den Kriterien Börsenkapitalisierung, Umsätze und Branchenzugehörigkeit ausgewählt.


ex BA = ex Berichtigungsaktien Auch: ex Ber.

Hierbei handelt es sich um einen Kurszusatz für den Fall, dass ein Berichtigungsabschlag vorgenommen wurde. Es ist die erste Notiz nach der Umstellung des Kurses auf das (aus Gesellschaftsmitteln) berichtigte Aktienkapital.


ex BR = ex Bezugsrecht Auch: ex Bez.

Hierbei handelt es sich um einen Kurszusatz am Tage des Bezugsrechtsabschlages. Der Kurs der jungen Aktie wird ab sofort mit Kursabschlag (ohne Bezugsrecht) gehandelt. Meist ist es der vorletzte Börsentag vor Ablauf der Bezugsfrist.


ex Div = ex Dividende Auch: ex D.

Hierbei handelt es sich um einen Kurszusatz am Tage des Dividendenabschlages. Die Aktie wird ab sofort ohne Dividendenanspruch für das abgelaufene Jahr gehandelt (die vorher im Kurs enthaltene Dividende wurde abgeschlagen). Meist ist es der 2. Börsentag nach der Hauptversammlung.


exBA

Kurszusatz für einen Berichtigungsabschlag. Es ist die erste Notiz nach der Umstellung des Kurses auf das (aus Gesellschaftsmitteln) berichtigte Aktienkapital.


exBr

Kurszusatz am Tag des Bezugsrechtsabschlages. Der Kurs der jungen Aktie wird ab sofort mit Kursabschlag (ohne Bezugsrecht) gehandelt. Meist ist es der vorletzte Börsentag vor Ablauf der Bezugsfrist.


exD

Kurszusatz am Tage des Dividendenabschlages. Die Aktie wird ab sofort ohne Dividendenanspruch für das abgelaufene Jahr gehandelt (die vorher im Kurs enthaltene Dividende wurde abgeschlagen). Meist ist es der 2. Börsentag nach der Hauptversammlung.


Extended Coverage

Extended Coverage werden allgemein "EC-Versicherungen" genannt. Die Extended Coverage versichert zusätzliche Gefahren. Dazu zählen zum Beispiel Streik, Innere Unruhen, aber auch Hagel und Sturm.


EZB

siehe Europäische Zentralbank.

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